Therapiehund Paula

mehr zum Thema Therapiehund

hier finden Sie Pressemitteilungen und links zum Thema

Durch einen Fernsehbericht wurde ich aufmerksam auf den Verein "Tiere helfen Menschen" - hier werden Besuchsdienste mit geeigneten Hunden organisiert ... in Alten- und Pflegeheimen, Kinderheimen, Behindertenheimen, Schulen, etc.

Paula bringt alle Eigenschaften mit, die ein Hund für diese Dienste haben muß.
Und nun sind wir ein Besuchsteam.


Durch das Zusammenleben mit Hund, Katze, Wellensittich, Kaninchen, Zierfischen oder anderen Heimtieren werden Senioren nachgewiesenermaßen kommunikativer.

Tiere helfen gleich zweifach. Erstens als Gefährte, enger Vertrauter (dem man alles anvertrauen kann und dem man Zärtlichkeit schenken kann), zweitens als Vermittler von zwischenmenschlichen Kontakten.

Mit einem Tier an der Seite, treten Faktoren wie Alter, Behinderung und Krankheit in den Hintergrund.

 

Beitrag aus der Körber-Stiftung

Tiergestützte Therapie:
Presseresonanz auf Hundebesuchsdienste für Kinder, Senioren und Kranke - in Erlangen und Viesecke.

Manchmal sind Hunde die besseren Ärzte
Streicheln und Spielen als Therapie
(P.M., München, April 2003)

„Tiere sind wunderbare Medikamente“, sagt Reinhold Bergler, Vorsitzender des „Forschungskreises Heimtiere in der Gesellschaft“. Ob Mieze oder Rauhaardackel: Streicheln und Spielen mit Tieren senke nachweislich den Blutdruck, mache Menschen in Stresssituationen belastbarer und setze obendrein noch Glückshormone frei. Berler: „Menschen mit Hund oder Katze gehen nicht so oft zum Arzt, sie fühlen sich einfach gesünder.“

Die tiergestützte Therapie wurde in den 1960er Jahren in Amerika entwickelt, und inzwischen bellt, miaut und zwitschert es auch immer öfter in deutschen Krankenhäusern. Altenheime stellen ihren Bewohnern Käfige mit Wellensittichen ins Zimmer und laden Golden Retriever zum wöchentlichen Kaffeeklatsch. Manche Einrichtungen halten sich eine Klinikkatze oder gleich einen ganzen Streichelzoo mit Ponys, Ziegen und Meerschweinchen.

Zusammen mit dem Verein „Tiere helfen Menschen“ engagiert sich besonders die Diplompsychologin Andrea Beetz für die Tiertherapie in Deutschland. Aus den USA importierte die 26-Jährige den „Hundebesuchsdienst“, wofür sie beim Ideenwettbewerb "USable" der Körber-Stiftung mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Die Vierbeiner-Visite läuft immer nach demselben Schema ab: Hundebesitzer besuchen mit ihrem Tier regelmäßig Altenheime, Krankenhäuser, Behinderten- und Kinderheime - Patienten und Heimbewohner haben eine Stunde lang Gelegenheit, mit dem Vierbeiner zu spielen. Solche Hundebesuchsdienste gibt es inzwischen in mehreren deutschen Städten. Grundsätzlich sind alle Hunderassen und Promenadenmischungen dafür geeignet, so der Verband Therapiehunde e. V. - Voraussetzung: Die Tiere sollten so ausgeglichen sein, dass die Besuchsstunde für sie nicht zum Stress wird.

 

Vor allem Senioren empfinden die Tier-Visiten als angenehm. Bei Untersuchungen in Altenheimen fand man heraus: Die bloße Anwesenheit eines Tieres genügt, um den Kreislauf der alten Menschen zu stabilisieren. Der Vierbeiner ermöglicht Körperkontakt, den ältere Menschen im Heim oft vermissen. Kraulen sie den Besuchshund hinterm Ohr, kehrt bei Schlaganfall-Patienten das Gefühl in die tauben Glieder zurück. Vergesslichen bringt „Waldi“ die Erinnerung an die eigene Jugend wieder, Rheumatiker können beim Streicheln des weichen Fells ihre Gelenke oft wieder schmerzfrei bewegen.